Zur Produktion der Polizeilichen Kriminalstatistik 2009 (PKS) beauftragte das Bundesamt für Statistik der Schweiz (BFS) im Jahre 2009 ba!joodoo. mit der Entwicklung einer integrierten Produktionsumgebung für Reports. Dabei sollte auf die veritable Datenhaltung zurückgegriffen werden können, welche schon in die Basisversion der Plattform Stat@las integriert ist. Auf Basis dieses durch ba!joodoo. entworfenen Atlas-CMS können nun mit Hilfe von Multiimports und automatisierten Datenverifikationsalgorithmen für unterschiedlichste räumliche Gliederungen Medientypen produziert werden, welche zur Darstellung im Berichtswesen benötigt werden.
Dabei wurde vor allem Wert darauf gelegt, Arbeitsabläufe schlank und effizient zu gestalten und die Hochwertigkeit des Outputs durch die Anwendung sicherstellen zu lassen. Der Autor des Reports hat dabei die Aufgabe, die grundsätzlichen Koordinaten der Ausgabe zu bestimmen und die Daten zur Darstellung zu wählen. Auf Knopfdruck können dann aus den bestehenden Strukturen sprachunabhängig für bestehende Raumeinheiten druckfähige Erzeugnisse entstehen, welche auch im Original der Polizeilichen Kriminalstatstik 2009 zu sehen sind.
Besuchen Sie hierfür den folgenden Link:
http://www.bfs.admin.ch/...
Allgemeine Informationen zu Reports in der Plattform Stat@las:
Ein Report ist ein auf Basis einer Datenbank weitgehend automatisiert erstellter Bericht, der innerhalb kürzester Zeit aufgrund vorgefertigter Muster für verschiedenste regionale Gliederungen aus einer Gesamtdatenbasis aufgelegt werden kann. Reports enthalten in der Regel die Elemente Text, Grafiken, Tabellen und Karten, welche im Fließtext unabhängig voneinander platziert vorkommen können. Die Berichte fassen dabei meist eine Thematik zusammen und stellen die dazu gehörenden Statistiken in den zuvor genannten Diagrammen, Tabellen und Karten dar.
Die Plattform Stat@las eignet sich aufgrund Ihrer mannigfaltigen Import-, Kontroll- und Analysemechanismen, speziell im Bereich der räumlichen Auswertung, hervorragend zur Haltung von Daten zur Diffusion, sei es auf institutioneller oder geobasierter Ebene. Daher bot es sich an, diese bereits freigegebenen und auf ihre syntaktische Korrektheit geprüften Daten auch für weitere Zwecke zu verwenden.
Die Berichte werden auf Basis der in der Plattform Stat@las vorhandenen statistischen Daten und weiterer verwendbarer Medienformen produziert.
Die Texte, Daten, Grafiken und Tabellen werden in der Plattform Stat@las erstellt und mit Basisformatierungen versehen.
Ein Redakteur eines späteren Printberichts kann diese Elemente dann in jeder beliebigen für diese Zwecke konzipierten Software zusammenführen und weiter formatieren.
Die Report-Werkzeuge, welche die Plattform Stat@las dabei zur Verfügung stellt, automatisieren mithilfe vorhandener Templates und Formatierungen die Produktion der Report-Elemente in weiten Teilen. Da ein Webinterface für Dokumentenformatierungen begrenztere Möglichkeiten als ein speziell für diese Bedürfnisse zugeschnittenes Programm bietet, wird zugunsten der Automatisierung bewusst auf spezielle Funktionalitäten verzichtet, welche sich in den oben erwähnten Layout-Softwareprodukten finden lassen.
Zur weiteren Verarbeitung exportiert die Plattform Stat@las die Berichte im Austauschformat DOCX, welches auf XML basiert und als ZIP Archiv sämtliche Elemente in extrahierbarer Form bereitgestellt.
Somit können alle Bestandteile des Berichts auch ohne die umschließende Struktur weiterverwendet werden.