Web 2.0
Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, was dieser Begriff bedeutet und woher er stammt.
Die wenigsten Experten werden Ihnen dafür eine passende Antwort liefern können.
Nach dem Ende des Neuen Marktes und dem Platzen der Internet Blase im Jahre 2001 gab es Bestrebungen, dem Internet eine neue Bedeutung zuzugestehen. Denn es war klar, dass Unglücke an der Börse keineswegs die Entwicklung des WWW bremsen würden.
O'Reilly in Person von Dale Dougherty und Media Live International beschlossen, die Inhalte, Entwicklungen und Technologien mit einem Label zu versehen, welches eine neue Stufe der Entwicklung repräsentiert. Web 2.0 war geboren.
Dabei ist es nicht schwer zu verstehen, dass es hier zum 'alten' Web keine klare Trennung geben konnte. Die Quintessenz der Definition liegt wohl darin, das Web als eine dezentrale Plattform zu betrachten. Dieses Fehlen einer übergeordneten Instanz führt dazu, dass die Teilnahme der User im Web eine immer wichtigere Rolle im Vergleich zu einer gesteuerten Verteilung und Veröffentlichung von Inhalten durch Hauptanbieter spielt.
Als Schlagwort-Kontroverse könnte man folgende Aussage verwenden:
Participation and Popularity versus Prearranging and Publishing.
So generiert das 'neue Web' seinen Erfolg aus der Teilhabe in einem gewinnbringenden Mix mit traditionellem e-Commerce. Die Popularität wird durch Elemente des viralen Marketing - der Verbreitung durch Empfehlung - erzeugt.
Der Erfolg einer Site wird nicht mehr allein durch perfekt aufbereitete Inhalte bestimmt - das Einbeziehen der User ist ein gleichermaßen wichtiger Faktor.
Überhaupt dominieren
Social Booksmarks und dynamische Links mit dauerhaft aktualisierten Inhalten - wie beispielsweise Blogs - den Erfolg des Internet der Jetztzeit.
Denn was Google in einer Meta-Ebene erreicht - Inhalte und Wissen zu strukturieren - das schaffen Social Bookmarks im Kleinen. Sie geben dem User eine zielgerichtete Alternative zum verwalteten Wissen. Dem
'Wissen der Massen' schenken die Nutzer Vertrauen, wenn es keine Orientierung gibt.
Als Leitlinie innerhalb von Websites sorgen Taglists für eine Visualisierung der meistbesuchten und meistgeklickten Menüelemente oder Schlagwörter.
Die Integration der User in die Gestaltung der Siteinhalte machte es ebenfalls erforderlich, die Technologien zur Teilhabe zu verfeinern.
Javascript gibt es schon lange.
Aber die Erfordernisse, auch bei 'normalen' Websites - und nicht nur Flash Entertainment Plattformen - User Interaktion zuzulassen, verhalfen Javascript zu spätem Ruhm und Möglichkeiten, durch direkte Serverkommunikation auch Elemente einer Site gezielt zu tauschen.
Die Möglichkeiten von Javascript, das
Document Object Model (DOM) zu verändern und somit direkten Einfluss auf das Aussehen einer Website auszuüben, wurden zum Erfolgsrezept im Web 2.0.
Die
AJAX Technologie, mit welcher XML Daten oder JSON Objekte an Controllerschichten auf Webservern gesendet oder von diesen bezogen werden können, erlaubt eine Verbesserung der Datenkommunikation und eine Aktualisierung der Website mit neuen Inhalten vom Server zur Laufzeit - ohne Reload.
Dabei ist der
XMLHttpRequest nur ein einzelnes Element dieser Technologie. Die Präsentation der Daten selbst erfolgt standardkonform in XHTML, um den XML Ansatz weiterzuverfolgen. Die eigentliche Gestaltung der Site wird per CSS vorgenommen, welches mit Javascript maßgeblich beeinflusst wird.
Interessanterweise formen all die genannten Standards auch wieder die Grundlage,
für welche wir einstehen.
Wir beraten Sie gerne bei Ihrer persönlichen Web 2.0 Lösung und entwickeln diese unter den Aspekten, welche wir Ihnen gerade vorstellen durften - und unter Verwendung modernster Javascript Frameworks.